Jüdische Kultur auf Hebräisch

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Didaktisches Szenario III: Patenschaften

Die Schülerinnen und Schüler erhalten bei diesem Szenario die Möglichkeit, für eine der Personen der Erzählungen eine geistige "Patenschaft" zu übernehmen, sich in diese Person hineinzuversetzen und sie dadurch mit Leben zu füllen und als Identifikationsangebot zu nutzen.

  • Aus einer Auswahl mehrer Geschichten wählt jeder Schüler/jede Schüler eine Geschichte aus. Wichtig an der Auswahl: Die Geschichten müssen das Schicksal einer Person erzählen, Züge ihres Charakters sollten in der Geschichte deutlich werden. Je nach Raum- und PC- Angebot an Ihrer Schule können Sie auch zwei Schüler an einer Geschichte arbeiten lassen.

  • Die Schüler entwickeln nun einen Steckbrief zu "ihrer" Person und schmücken diesen durch Charaktereigenschaften und Angaben zum Äußeren auf.
    Wichtig: Der methodische Schritt, aus einer real existierenden historischen Person einen "literarischen" Charakter zu machen, muss mit den Schülern reflektiert werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen hierbei behutsam vorgehen und wirklich nur die Eigenschaften und äußere Merkmale einfließen lassen, die sie in ihren Gedanken mit der Person verbinden.

  • Die Schülerinnen und Schüler führen nun ein fiktives Interview mit "ihrer" Person, indem sie sie zunächst nach aktuellen Trends und Entwicklungen der Gegenwart befragen (Kapitalismuskritik, Handys, Star Wars), und dann zu historischen Ereignissen, die die Person nicht miterlebt hat (beziehungsweise die in der Geschichte nicht geschildert werden).

  • Die Schüler erhalten so die Gelegenheit, sich über den Charakter, dessen Pate sie sind, mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und ein Zwiegespräch über historische Ereignisse und historische Persönlichkeiten zu führen. Dies ermöglicht ihnen, ihre Gegenwart zu reflektieren und ihr Fremdverstehen zu fördern.