Jüdische Kultur auf Hebräisch

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"Ich höre schon die Stimme der Wissenschaft..."


Der Bau der Hochschule der Weisen in Lublin begann 1922.

Gebäude der Rabbiner-Hochschule Gebäude der Rabbiner-Hochschule vor dem Zweiten Weltkrieg.
Illustration aus dem Buch von H. Seidman "Der Weg der talmudischen Wissenschaft."
Schmul Eichenbaum, eine der führenden Persönlichkeiten der jüdischen Gemeinde in Lublin, hat das Grundstück für den Bau der Hochschule gespendet.

Die Feierlichkeiten zur Grundsteinlegung fanden am 22. Mai 1924 statt. Die geladenen Gäste erreichten die Stadt bereits ab 9 Uhr morgens. Es kamen etwa 60 Rabbiner aus ganz Polen und fast 2.000 Personen von außerhalb der Stadt.
Glückwunsch-Telegramme zum Beginn des Baus der Jeschiwa Glückwunsch-Telegramm zum Beginn des Baus der Jeschiwa.
(Staatsarchiv in Lublin)

"Symbol des Lebens"


In seiner Ansprache stellte Rabbi Shapiro fest: "Diese Hochschule wird ein Symbol des Lebens und der Existenz einer jüdischen Nation sein. Ich höre schon die Stimme der Wissenschaft. Wir machen gerade etwas, was Einfluss auf die kommenden Generationen hat." Anlässlich der Feier wurden Unmengen von Gratulationstelegrammen und -briefen nach Lublin geschickt.
An der Feier zur Grundsteinlegung nahmen über 20.000 Personen teil. Große Summen wurden von Firmen und Betrieben für die Fortführung der Bauarbeiten eingesammelt. Der Bau der Hochschule begann.