Jüdische Kultur auf Hebräisch

Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen

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Die mühsame Zeit der Bauarbeiten


Nach den Feierlichkeiten zur Grundsteinlegung zum Bau des Gebäudes der zukünftigen Hochschule, sahen sich ihre Gründer vor das Problem gestellt, die für diesen Zweck benötigten Gelder zusammen zu bringen.

Briefwechsel des Rabbi Meir Shapiro während seines Aufenthaltes in den USA Briefwechsel des Rabbi Meir Shapiro während seines Aufenthaltes in den USA im Jahre 1926.
(Staatsarchiv in Lublin)
Im Zusammenhang damit unternahm Rabbi Shapiro viele Reisen durch Europa und Nordamerika. In den Jahren 1924 bis 1925 besuchte er Deutschland, die Tschechoslowakei, Österreich, die Niederlande, Belgien, Schweiz, Frankreich und Großbritannien. In diesen Ländern gelang es ihm ungefähr 12.500 Dollar einzusammeln.

Vereine zur Unterstützung


Im Herbst 1926 reiste Rabbi Meir Shapiro in die Vereinigten Staaten und nach Kanada, wo er eineinhalb Jahre blieb. In seinen zahlreichen Auftritten und Vorlesungen versuchte er, die dortigen jüdischen Kreise zur finanziellen Unterstützung der entstehenden Lubliner Hochschule zu überreden. In vielen Ländern Westeuropas entstanden Vereine zur Unterstützung des Baus der Jeschiwa.
Ansicht des Tempels in der Aula der Lubliner Jeschiwa Synagoge in der Aula der Jeschiwa Chachmej Lublin.
Foto: Sammlung Simcha Wajs / "Brama Grodzka Teatr NN"
Das Ergebnis dieser Reisen war ein Spendenaufkommen von über 50.000 Dollar. Der großzügigste Spender war eine unbekannte Dame, die der Jeschiwa 7.500 Dollar schenkte. Außer dem Geld sammelte Rabbi Meir auch kostbare Bücher und Drucke für die zukünftige Bibliothek der Jeschiwa.