Jüdische Kultur auf Hebräisch

Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen

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Jozef Honig (19172003)


Jozef Honig kam 1917 in Piaski, einem kleinen Städtchen bei Lublin, zur Welt.

Jozef Honig Jozef Honig im Jahre 1997.
Foto: Marta Kubiszyn
Er wohnte in einem einfachen Ein-Familien-Haus in der Lubelska-Straße, das bis heute erhalten geblieben ist.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde er zuerst in das Getto in Piaski umgesiedelt und dann mit seiner ganzen Familie ins Vernichtungslager Bełżec gebracht.

Dort wurde er Zeuge, wie seine Mutter und seine zwei Schwestern in den Gaskammern ermordet wurden. Er selbst überlebte diese grausame Zeit, indem er aus dem Lager floh und nach Lublin gelangte, wo er bis an sein Lebensende wohnte.

Es war ihm ein persönliches Anliegen, die nach dem Krieg übrig gebliebenen Spuren und Denkmäler der jüdischen Kultur zu bewahren, und so wurde er zum Wächter des jüdischen Friedhofes.