Jüdische Kultur auf Hebräisch

Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen

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Aus Żółkiewka nach Israel


Durch die Unterschrift des Befehlshabers der deutschen Armee am 9. Mai 1945, mit der die Deutschen die bedingungslose Kapitulation akzeptierten, endeten offiziell alle Kriegshandlungen in Europa.

Das Getto in Lublin Das Ghetto in Lublin.
Foto: Sammlung Roman Krawczyński / "Brama Grodzka Teatr NN"
Obwohl der zweite Weltkrieg damit vorüber war und obwohl man sich weltweit über das Ende des grausamsten Krieges in der Geschichte der Menschheit freute, konnte Polen den Frieden und die Früchte des Sieges noch nicht vollständig genießen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nahmen die Auswanderungen aus Polen, vor allem unter der jüdischen Bevölkerung, erheblich zu. Von den 3,5 Millionen Juden, die vor dem Krieg in Polen gelebt hatten, überlebten ca. 80 000 Juden den Holocaust. Für die verbliebenen Juden hatte Polen nichts mehr von einem gelobten Land und viele konnten und wollten hier nicht weiter leben. Es war ihnen unmöglich, an dem Ort, an dem ihre nächsten Verwandten und Freunde gelitten hatten und grausam ermordet worden waren, ein neues Leben zu beginnen. Aus diesem Grund beschlossen viele Juden nach Westeuropa und von dort aus nach Israel auszuwandern. Auch Chaim Zylberklang, der vor dem Krieg in Żółkiewka, einem kleinem Dorf in der Nähe von Lublin, gewohnt hatte, fasste diesen Entschluss. Bis heute erinnert er sich aber immer noch gerührt an seine Kindheit und Jugend in Polen....

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