Jüdische Kultur auf Hebräisch

Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen

Logo des EU-Rahmenprogramms zur Kulturförderung "Kultur 2000"
Logo des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
Westfalen
Groningen
Lublin

Kontakt aufnehmen Kontakt |  Zeitleiste mit geschichtlichen Überblick Zeitleiste |  Glossar Glossar |  Literaturtipps Literatur |  Weiterführende Links Links | Filmdokumente des Projektes Film | Tondokumente des ProjektesTon |  Hilfe Hilfe |  Seite auf deutsch D  |  Seite auf niederländisch NL  |  Seite auf polnisch PL  | 

  Sie sind hier: Home


Der Schneider aus der Schneider-Straße


Eine der ärmsten Straßen des Lubliner Judenbezirks war die Krawiecka-Straße, die übersetzt Schneider-Straße heißt.

Gesamtansicht der Schneider-Straße Gesamtansicht der Schneider-Straße.
Foto: Stefan Kiełsznia / "Brama Grodzka Teatr NN"
Aber auch sie hatte ihren Zauber. Obgleich wir sie nicht mehr auf dem heutigen Stadtplan finden, lebt diese Straße immer noch, genau so wie ihre Bewohner, aber nur in Erinnerungen. Die Krawiecka-Straße verlief um den Fuß des Schlossberges. Sie war eine der längsten Straßen, in der eine Reihe von in malerischer Unordnung zerstreuten, teilweise zerstörten und verbogenen Häuschen stand.
Häuser in der Schneider-Straße Häuser in der Schneider-Straße, 1930er Jahre.
Foto: Stefan Magierski / "Brama Grodzka Teatr NN"
Die Häuser in der Krawiecka-Straße waren nicht alt, sie zeichneten sich durch eine äußerst interessante und originelle Architektur mit Mansarden, Veranden und Balkonen aus.

Aber gemeinsam war den Häusern, dass sie ruiniert waren. Ihre Dächer hatten Löcher, die Fundamente waren rissig, die Treppen verbogen, und sie hatten unzählige Bewohner.

Lesen Sie hierzu auch folgende Seiten