Jüdische Kultur auf Hebräisch

Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen

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"Nicht vergessen, sondern versöhnen."


Jeanette Wolffs Engagement zur Aufarbeitung des Naziregimes.

Titelblatt von Jeanette Wolffs Buch "Sadismus oder Wahnsinn" Titelblatt von Jeanette Wolffs Buch "Sadismus oder Wahnsinn" aus dem Jahr 1947.
Der Politikerin Jeanette Wolff lag viel daran, ihre Erfahrungen der Nazizeit und ihre Lehren daraus der jungen Generation zu vermitteln.

In dem 1947 als Broschüre publizierten Bericht "Sadismus oder Wahnsinn" stellte sie auf präzise und nüchterne Weise ihre Verhaftung 1933, den Transport nach Riga und ihren Leidensweg durch die Konzentrationslager dar. Sie trat 1948 als Zeugin in einem der Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozesse auf, hielt Vorträge und war Mitglied der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.
Jeanette Wolff 1948 im Zeugenstand eines Nürnberger Prozesses Im Rahmen des Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozesses gegen die Beamten des Auswärtigen Amts trat Jeanette Wolff im September 1948 als Zeugin auf.
Foto: Franz-Neumann-Archiv, Berlin

Autorität der Überlebenden


Mit der Autorität der Überlebenden trat die über 60jährige energisch für "Wiedergutmachung" bzw. Entschädigung der Opfer des Naziregimes ein. Außerdem protestierte sie nachhaltig gegen neonazistische und die Nazi-Verbrechen verharmlosende Tendenzen, die in den fünfziger Jahren noch recht stark waren, im Deutschen Bundestag hören Sie dazu einen kurzen Audiobeitrag und anderswo.
Jeanette Wolff mit einer Schulklasse Jeanette Wolff in einer Berliner Berufschule im Jahre 1961.
Foto: Archiv der sozialen Demokratie in der FES.