Jüdische Kultur auf Hebräisch

Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen

Logo des EU-Rahmenprogramms zur Kulturförderung "Kultur 2000"
Logo des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
Westfalen
Groningen
Lublin

Kontakt aufnehmen Kontakt |  Zeitleiste mit geschichtlichen Überblick Zeitleiste |  Glossar Glossar |  Literaturtipps Literatur |  Weiterführende Links Links | Filmdokumente des Projektes Film | Tondokumente des ProjektesTon |  Hilfe Hilfe |  Seite auf deutsch D  |  Seite auf niederländisch NL  |  Seite auf polnisch PL  | 

  Sie sind hier: Home


... und andere Berufe


Die jüdischen Einwohner Lublins gehörten zu verschiedenen Gesellschaftsschichten.

In einer jüdischen Schneiderwerkstatt In einer jüdischen Schneiderwerkstatt. Postkarte von der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert
Die zahlreichste Gruppe bildeten Arbeiter, Kleinhändler, Ladenbesitzer und die so genannten "Man-Weiß-Nicht-Wovon-Sie-Leben".

Es gab Monopolberufe der Juden in Lublin. Alle Kürschnereien und Klempnerbetriebe gehörten Juden.

Juden waren auch die Besitzer der meisten Buchbindereien, Juwelierbetriebe, Uhrmachereien und Bäckereien. Auch hier überwogen kleine Betriebe, in denen lediglich eine Person arbeitete, die die ganze kinderreiche Familie unterhalten musste.
In der Post In der Post. Postkarte von der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Fast alle Handwerker waren Juden


Ähnlich war es in den Städtchen in der Nähe von Lublin. Fast alle Handwerker und Händler waren jüdischer Herkunft, die meisten Schneider und Schuster. Unter den Käufern überwogen Vermittler, die sich insbesondere mit dem Handel zwischen den Städtchen und den nahe liegenden Dörfern beschäftigten.

Häufig entstanden auch in kleinen Städtchen einige kleine, den Juden gehörende Fabriken und Manufakturen, darunter eine kleine Mühle und einige Gerbereien.
Das erste Foto der Lubliner Zuckerfabrik Das erste Foto der Lubliner Zuckerfabrik. Postkarte vom Anfang des 20. Jahrhunderts.