Jüdische Kultur auf Hebräisch

Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen

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Macewa

Grabstein auf dem jüdischen Friedhof

Bezeichnung in Polen für den Grabstein auf dem jüdischen Friedhof. Auf den jüdischen Gräber stellt man die Steintafeln mit dem hebräischen Namen und dem Todesdatum des Verstorbenes und mit einer Beschriftung über seine Eigenschaften.

Makagigi

Mohnkonfekt

Gebratene Kekse aus Zucker, Honig, Mohn, Mandeln und Nüssen.

Maskil (Maskilim)

Vertreter der jüdischen Aufklärung

Vertreter der jüdischen Aufklärung.

Mazza (Mazzot)

Ungesäuertes Brot,das an Pessach gegessen wird

Ungesäuertes Brot aus einem Teig ohne Hefe, der gebacken wird, bevor er aufgehen kann, wird an Pessach gegessen; dies erinnert an den Auszug aus Ägypten, als die Israeliten wegen des hektischen Aufbruchs nur rohen, nicht durchgesäuerten Teig mitgenommen haben, aus denen sie dann Mazzot backten.

Mechizah

Trennung zwischen Männern und Frauen in der Synagoge

In orthodoxen Synagogen werden Männer und Frauen voneinander durch die Mechizah getrennt. Jungen sitzen bis zu ihrem 13. Lebensjahr (wenn sie Bar Mizwa sind) bei den Frauen hinter der Mechizah.

Melamed (Melamdim)

Hebräischlehrer

Hebräischlehrer.

Menora

Siebenarmiger Tempelleuchter, Emblem des Staates Israel

Siebenarmiger Tempelleuchter, der zum zentralen Symbol des Judentums wurde; seit 1948 offizielles Emblem des Staates Israel.

Meschummad

Ein zum Christentum übergetretener Jude

Apostat, ein zum Christentum übergetretener Jude.

Mesusa (Mesusot)

Kapsel mit Texten aus der Tora

("Türpfosten") Kapsel mt einer kleinen Pergamentrolle, auf der Passagen aus dem 5. Buch Mose geschrieben sind, die von der Liebe des Menschen zu Gott berichten und ihn zur Erfüllung der Gebote anhalten. Die Mesusa wird am rechten Türpfosten eines Hauses oder einer Wohnung angebracht.

Mikwe

Rituelles Bad

("Becken") Rituelles Bad, durch vollständiges Untertauchen in der Mikwe soll der Gläubige zu seelischer und körperlicher Reinheit gelangen. Die Mikwe wird beispielsweise nach der Berührung von Toten oder von Frauen nach einer Geburt oder ihrer Menstruation benutzt.

Minhag

Bräuche

("Brauch") Bräuche, die von Generation zu Generation mündlich weitergegeben werden und sich im Laufe der Zeit lokal und regional teilweise sehr verschieden entwickelt haben.

Minjan

Mindestzahl von zehn Männern beim Gottesdienst

("Zahl") Mindestzahl von zehn religionsmündigen Männern, die zur Abhaltung des Gottesdienstes in der Synagoge oder im Bethaus anwesend sein müssen. In Reformgemeinden können auch Frauen den Minjan vervollständigen.

Mischna

Sammlung rabbinischer Lehren

("Lernen, Wiederholung") Sammlung rabbinischer Lehren (mündliche Gesetze), die im 2. Jahrhundert n.Z. in Palästina entstanden sind. Die Mischna besteht aus sechs Teilen und ist auch Grundlage des Talmuds.

Mizrachi

Religiös-zionistische Bewegung

Der Mizrachi war eine religiös-zionistische Bewegung, die 1902 in Wilna gegründet wurde. In den Niederlanden war sie er ein untergeordneter Teil des Niederländischen Zionistenverbandes und organisierter orthodoxer Juden, für die allein ein Jüdischer Staat akzeptabel war, der auf orthodoxen Prinzipien basierte.

Mizwa (Mizwot)

Gebot, einzelne Pflicht

Gebot, einzelne Pflicht, im Unterschied zur Halacha als religionsgesetzliches System insgesamt.

Mohel

Mann, der die Beschneidung vornimmt

Mann, der die Beschneidung vornimmt.